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Die Oberlausitz zeichnet sich durch eine große Dichte an Herrensitzen aus. Einst zählte man 405 Rittergüter. Die Rittergutsbesitzer waren die
eigentlichen Herren des Landes. Das lag an der eigentümlichen
Ständeverfassung des Markgraftums, das als Nebenland zum Königreich Böhmen gehörte und 1635 dem Kurfürsten von Sachsen zufiel. Die Rittergüter haben Kultur und Lebensweise des Landes wesentlich geprägt. Da die Grundherrschaften nicht allzu groß waren, blieben die Schlösser und Herrenhäuser eher klein und bescheiden. Dennoch entstanden herrliche Adelssitze von vornehmer Eleganz und verträumte Garten- und Parkanlagen.
Das Buch stellt 130 Schlösser und Herrenhäuser in der westlichen
und mittleren Oberlausitz vor. Es lädt damit zu einer Entdeckungsreise im Landstrich um Bischofswerda, Kamenz, Bautzen und Hoyerswerda ein. Reste alter Wasserburgen, barocke Schlösser und schlichte ländliche Anwesen entführen in vergangene Jahrhunderte und erzählen vom Landleben des Adels in der Oberlausitz. Dabei wird nicht verschwiegen, welch wertvolles Erbe seit 1945 verloren gegangen ist. Es folgen zwei Bände über die Schlösser in der südlichen und in der östlichen Oberlausitz.
kartoniert, 184 Seiten, Format 17 x 18 cm
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